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Gründerwoche Deutschland 2020 am Niederrhein

Zuletzt aktualisiert: 26. Oktober 2020
Gründerwoche 2020: Regionaler, weiblicher – und trotz Corona größer! Mönchengladbach, Krefeld, Viersen und der Rhein-Kreis Neuss: Gemeinsam bilden sie die „Gründerregion Niederrhein“. Und diese bündelt in diesem Jahr erstmalig die Kräfte, um im Rahmen der bundesweiten Gründerwoche gemeinsam aufzutrumpfen und sich als starkes Gegenstück zu den einschlägigen Startup-Metropolen an Rhein und Ruhr zu positionieren. Mit […]

Gründerwoche 2020: Regionaler, weiblicher – und trotz Corona größer!

Mönchengladbach, Krefeld, Viersen und der Rhein-Kreis Neuss: Gemeinsam bilden sie die „Gründerregion Niederrhein“. Und diese bündelt in diesem Jahr erstmalig die Kräfte, um im Rahmen der bundesweiten Gründerwoche gemeinsam aufzutrumpfen und sich als starkes Gegenstück zu den einschlägigen Startup-Metropolen an Rhein und Ruhr zu positionieren. Mit knapp 50 geplanten Veranstaltungen setzt sie NRW-weit Maßstäbe und macht in ihrer Weiterentwicklung, ungeachtet der anhaltenden Beeinträchtigungen durch die Corona-Pandemie, gegenüber dem Vorjahr somit noch einmal einen Quantensprung. Doch auch die neue Regionalität bedeutet nicht etwa, dass der Tellerrand mit den Grenzen der Gebietskörperschaften endet: Mit digitalen Connections nach China (in Form einer Videokonferenz) und New York City (Keynote) ist die Gründerwoche gleichzeitig so international wie noch nie aufgestellt.

Für die Woche 16. bis 22. November ist die bundesweite Gründerwoche angesetzt – bereits zwischen dem 14. und bis einschließlich 21. November laufen die regionalen Angebote der ersten „Gründerwoche Niederrhein“. Schon 2019 hatte die hiesige Gründerwoche, damals noch als rein Mönchengladbacher Produkt, mit knapp 30 Veranstaltungen landesweit Maßstäbe gesetzt. 2020 gesellen sich zahlreiche Veranstaltungen für Gründer und Gründungsinteressierte in und aus Krefeld hinzu, ebenso mehrere aus der Stadt Viersen und eine aus Neuss. So stark wie nie zuvor vertreten in der Gründerwoche ist auch die Hochschule Niederrhein.

Die Erkenntnis, dass die Gründerszene am Niederrhein nicht mit den Grenzen von Kommunen oder Kreisen zusammenfällt oder gar an ihnen endet, war schon in der Vergangenheit da; kooperatives Arbeiten wurde aktiv gelebt, Kirchturmdenken war nie gang und gäbe. Nun reifte im Zuge der Corona-Pandemie bei den Organisatoren, der WFMG – Wirtschaftsförderung Mönchengladbach GmbH und der Industrie- und Handelskammer (IHK) Mittlerer Niederrhein, zusätzlich die Erkenntnis, dass ein gemeinsamer regionaler Auftritt im Rahmen der Gründerwoche der Weiterentwicklung der Gründerszene vor Ort am dienlichsten ist. Umgehend konnte die WFG – Wirtschaftsförderungsgesellschaft Krefeld mbH begeistert werden. Weitere Akteure aus dem Spektrum der regionalen Gründer- und Startup-Betreuung gesellten sich hinzu, wie die Stadt Viersen mit dem Gewächshaus für Jungunternehmen, der Rhein-Kreis Neuss, der TechnoPool Düsseldorf, der Krefelder Verein silkvalley e.V. oder die Barmer.

Koordiniert durch die WFMG und im Verbund mit den Sponsoren und Co-Organisatoren IHK, WFG Krefeld, Stadtsparkasse Mönchengladbach, Sparkasse Krefeld und nextMG e.V. sowie einer Vielzahl engagierter Veranstaltungs-Partner werden rund 50 Veranstaltungen angeboten, die passgenau auf die Bedürfnisse von Gründungsinteressierten und Gründern zugeschnitten sind. Angestrebt wurde dabei eine gesunde Mischung aus digitalen, Hybrid- und Präsenz-Angeboten, Letztere zumeist auf eher kleinere Teilnehmergruppen ausgelegt, bedingt durch die Unwägbarkeiten im Zuge der Corona-Pandemie. Selbstverständlich stehen generell alle Planungen hinsichtlich Präsenzveranstaltungen unter dem Vorbehalt, dass man sich im November überhaupt wird vor Ort treffen können. Ob einzelne Veranstaltungen ggf. kurzfristig auf ein reines Online-Format umgestellt werden müssen oder schlimmstenfalls pandemiebedingt ausfallen müssen, darüber wird auf der Internetseite www.gruenderwoche-niederrhein.de informiert werden.

In diesem Jahr ist die Gründerwoche erfreulicherweise stark weiblich geprägt. Vorgesehen ist beispielsweise bei „Startup meets Business“, moderiert von Radio-90.1-Moderatorin Lisa Tellers, eine digitale Keynote der Gladbacherin Jardena Kifle, die in Brooklyn als Gründerin durchstartet. In der jungen Unternehmerin, Beraterin und Publizistin Diana Kinnert konnte der Bundesverband Mittelständische Wirtschaft eine spannende Speakerin gewinnen. Auch in Viersen stehen die Gründerinnen gesondert im Fokus, dabei wird sogar „#aufgetischt“. Und am zweiten Gründerwochen-Samstag bieten fe:male innovation hub und Hochschule Niederrhein sogar einen kompletten Tag explizit für Gründerinnen und weibliche Gründungsinteressierte an.

Des Weiteren wird etwa aufzeigt, welche Besonderheiten bei der Gründung aus der Arbeitslosigkeit heraus zu bedenken sind. Mal geht es um die Bedeutung von Teamwork, mal um Design Thinking oder agiles Arbeiten, mal um Produktrecht oder Online-Marketing. Risikokapital wird ebenso beleuchtet wie das perfekte Pitch-Deck oder die zielgerichtete Entwicklung des eigenen Geschäftsmodells. Startups berichten aus ihrer täglichen Praxis, der Zusammenhang zwischen Bionik und innovativem Gründen wird erläutert. Ein ganzer Gründungsprozess wird an einem Tag von vorne bis hinten durchgespielt, die Hochschule punktet mit einem digitalen Ideen-Parcours. In Viersen werden die Chancen einer „Startup-City“ beleuchtet, in Neuss wurde der bewährte Gründer- und Unternehmertag erstmals vollständig digitalisiert. Eine Videokonferenz mit chinesischen Startups findet sich in Krefeld im Programm, und mit der Gründerplattform – gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und der KfW – ist auch ein renommierter bundesweiter Anbieter mit einem Webinar im Rahmen der Gründerwoche vertreten. Die Teilnahme an allen Veranstaltungen ist kostenfrei, allerdings sind in der Regel vorherige, verbindliche Anmeldungen notwendig.

Die Gründerwoche Deutschland ist eine bundesweite Aktionswoche des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi), bei der es um die Förderung von Firmengründungen und Gründergeist geht. Sie ist Teil der internationalen Global Entrepreneurship Week, einer weltweiten Aktionswoche zur Förderung von innovativen Ideen und Unternehmertum, die zeitgleich in 170 Ländern stattfindet. Und das alles ist selbstredend keine Spielerei, sondern zahlt auf die Entwicklung der hiesigen Wirtschaft ein. In Mönchengladbach wurde die Gründerwoche bereits seit 2015 durch Wirtschaftsförderung und Partner organisiert – darunter viele Initiatoren und Mitstreiter der ersten Stunde, wie BVMW, CO21 und das Beraterstudio – und erfreute sich seitdem jährlich wachsender Beliebtheit und Größe. „Besonders am Herzen liegt mir die Vernetzung der technologieorientieren Gründer mit den etablierten Mittelständlern. Auch dafür bietet die Gründerwoche in diesem Jahr wieder vielfältige Gelegenheiten. Damit ist sie Impulsgeber für die gesamte Wirtschaft. Denn neue Firmen, Geschäftsmodelle und Kooperationen fördern den Wettbewerb, schaffen Arbeitsplätze und bereichern den Niederrhein insgesamt“, sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Steinmetz, der die Schirmherrschaft übernommen hat.

Das Programm der Gründerwoche mit allen Veranstaltungsdetails und Anmeldemöglichkeiten findet sich unter www.gruenderwoche-niederrhein.de.

Ansprechpartner ist bei der WFMG Jan Schnettler: Tel. 02161 82379-885, schnettler@wfmg.de

Ansprechpartnerin ist bei der IHK Benita Görtz: Tel. 02161 241-145, benita.goertz@mittlerer-niederrhein.ihk.de

Ansprechpartnerin ist bei der WFG Krefeld Petra Rice: Tel. 02151 82074-23, petra.rice@wfg-krefeld.de

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Quelle/AutoR
Petra Rice

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